21.01.2019 – Kuala Lumpur


Unser Eindruck von gestern Abend, oder besser von gestern Nacht, hat sich bestätigt. Die Stadt ist sehr interessant und hat wirklich schöne Ecken zu bieten!

Erst einmal haben wir heute Morgen ausgeschlafen, gegen Mittag sind wir dann losgezogen.

Wir sind zu den Petronas Towers und dem davor liegenden KLCC Park gelaufen.

Die Zwillingstürme wurden von dem Mineralölkonzern Petronas gebaut. Das Wolkenkratzerpaar ist 452 Meter hoch und von einem großen Teil der Stadt aus, immer zu sehen. Der Grundriss beider Türme hat die Form eines achteckigen Sterns, angelehnt an den islamischen Stern.

Petronas Towers

Von dort aus sind wir mit einer autonom fahrenden U-Bahn zu dem Areal um den Kolonial-Weg und des „River of Life“ Projektes gefahren.

Das „River of Life“ Projekt wurde 2012 vom Rathaus in Kuala Lumpur gestartet, es ging darum den Fluss, die Stadt und die Menschen wieder zu verbinden.

Der Fluss war vorher, bedingt durch das schnelle und starke Wachstum, verschmutzt. Dadurch gab es bei starkem Regen oft Überschwemmungen. Das Projekt bestand aus drei Teilen. Den Fluss zu reinigen, Flussplanung und Verschönerung. Ein schönes Beispiel wie man Dinge verändern kann, wenn man die Menschen mit einbezieht. Eine meiner Schaeffler-Kolleginnen, die selbst aus Kuala Lumpur kommt, hat sogar an dem Projekt mitgewirkt! 👍🏻

In dem Viertel liegt auch eine wunderschöne Moschee die wir besucht haben, Masjid Jamek. Die erste Moschee die wir besuchen und von innen sehen. In Cordoba haben wir zwar La Mezquita besucht, allerdings war diese nicht mehr aktiv.

Masjid Jamek

Um die Gepflogenheiten zu wahren, musste ich einen Umhang anziehen.

Das Hauptgebäude der Moschee ist schon über 100 Jahre alt. Der Gebetsraum in Moscheen ist immer recht schlicht, es gibt keine Statuen, Bilder oder Verzierungen. Eine Frau die dort für Fragen zur Verfügung stand hat uns erklärt, dass das absichtlich gemacht ist. Es soll den Betenden dabei helfen nicht abgelenkt zu werden.

Gleich hinter der Moschee liegt das Sultan Abdul Samad Gebäude und auf der gegenüberliegenden Seite der Unabhängigkeitsplatz Dataran Merdeka.

In dem Gebäude war ursprünglich die Administration von der britischen Kolonialmacht. 1974, nach der Unabhängigkeitserklärung, wurde das Gebäude dann auf den heutigen Namen umbenannt, nach dem Sultan der zur Bauzeit regierte, 1894.

1957 gewann Malaysia die Unabhängigkeit. Auf dem Unabhängigkeitsplatz wurde am 30. August 1957 die britische Flagge heruntergenommen und zum ersten Mal die malaysische Flagge gehisst.

Was auch toll an der Stadt ist, ist die Diversität. Erst waren wir in einer Moschee und dann können wir in einen hinduistischen Tempel 😄 Den Namen kann man sich richtig gut merken 😋 Sri Mahamariamman Tempel.

Auch ein China Town haben wir uns wieder angesehen, war aber nicht so unser Fall.

Dann waren wir wieder froh im Hotel zu sein, wir waren ziemlich k.o.


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