10.01.2019 – Chiang Mai


Heute war ein eher ruhiger Tag. Wir haben uns zwei Tempel angeschaut und dann noch in einem Café die Weiterreise geplant.

Beim ersten Tempel heute Morgen, Wat Sri Suphan, haben wir uns etwas veräppelt gefühlt. Wir mussten 50 Baht Eintritt pro Person bezahlen, das entspricht ca. 1,37€, was für einen Tempeleintritt recht „teuer“ ist. Jetzt kommt aber erst der Hammer… In den Haupttempel, und auch einziger Tempel auf dem Gelände, dürfen wieder mal nur Männer rein… Und dann war er nicht mal schön…

Das besondere an dem Tempel ist, dass er silber ist.

Wat Sri Suphan

So sah der Tempel von innen aus. Frauen dürfen den Tempel nicht betreten, weil sie sonst die Heiligkeit des Ortes kaputt machen würden.

Dann war Mittagspause angesagt 😃

Massaman Curry
eine Art Pad Thai mit breiten Nudeln

Der Tempel danach, Wat Phrasingh, hat dann aber alles davor gewesene entschädigt. So ein schöner Tempel und einer unserer Favoriten in Thailand.

Wat Phrasingh

Nach unserer heutigen Tempeltour haben wir uns in ein Café verzogen um die nächsten Tage zu planen. Wir haben uns schon mal schlau gemacht, was man in Kuala Lumpur und Singapur anschauen kann und wie viele Tage wir ca. in jeder Stadt verbringen wollen.

Das ist übrigens das gleiche Café, wo wir Mittagessen waren. Als wir gesehen haben, dass es dort 100mbits Down- und Upload gibt und unser Hotel WLAN etwas träge war heute, sind wir umgezogen.

Kulinarisch unterstützt 😋

Natürlich waren wir nur wegen dem super schnellen Internet dort 😉

Wassermelonensaft & Mangosaft
Mango-Passionsfrucht-Käsekuchen & Schokokuchen

Morgen wird ein interessanter Tag. Wir verbringen den morgigen Tag bei den Mönchen.

Um 9:30 Uhr geht es los, uns erwartet ein Tag voller buddhistischer Lehren!

Wir lernen etwas über den Buddhismus und werden mit den Mönchen zusammen meditieren, danach gibt es ein offenes Gespräch mit einer Fragerunde.


4 Kommentare

  1. Ohje, da lassen sich die werten Herren in Südostasien aber ganz schön was entgehen. Der Kern jeder Religion ist doch ein Miteinander, oder? Naja, sowas gab es auch schon in so vielen Teilen der Erde. Und das muss gar nicht mal so lange her sein und eigentlich auch gar nicht mal so weit weg. Egal, diese Mönche sollen mal schön weitermeditieren… ich glaube Sie haben bisher eine der einfachsten Erkenntnisse ausgelassen 😉

    Nach den Showeinlagen vom Tag davor hätte ich Euch übrigens auch eine Protestaktion zugetraut. Mela mit Sonnenbrille, nem aufgemalten Bart, noch nem Hut & Jackett und schon wärst Du als „Mann“ da rein spaziert. Nebenbei hättest Du denen mal bewiesen, dass Äußerlichkeiten überschätzt werden. Nee quatsch, lieber Ihr bleibt friedlich, schmunzelt darüber und könnt Eure Reise in Ruhe fortsetzen. Also bitte schön weiter so 🙂

    1. Ja das ist vielleicht ein bisschen kontrovers, aber das ist auch etwas das wir am Reisen mögen. Man wird mit anderen Perspektiven, Meinungen und Selbstverständlichkeiten konfrontiert und am Ende, so denken wir, kann es nur den eigenen Horizont erweitern 🤓. Unabhängig davon, ob wir es gut oder schlecht finden.

    1. Frauen gelten als unrein, weil sie menstruieren, was die Heiligkeit und Reinheit des Ortes „kaputt“ macht. Zudem leben buddhistischen Mönche getrennt von Frauen und dürfen diese auch nicht einmal berühren. Die Hallen bzw. Tempel die für Frauen gesperrt sind, sind auch die Orte an denen die Mönche in den Orden aufgenommen werden und daher streng von Frauen getrennt.
      Das ist aber nur in Südostasien so, in Nordostasien wird das nicht so streng gesehen und Frauen dürfen auch in die „heiligen“ Hallen.

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